Etablierung der Gendersprache auf Steuerzahlerkosten muss ein Ende haben

Berlin, 20. Oktober 2022.

Eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Michael Kaufmann, forschungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, ergab, dass die Bundesregierung aktuell zwei Aktivitäten im Bereich Gendersprache finanziert. Das sind zum einen Einzelprojekte beim Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, für die der finanzielle Umfang nicht bezifferbar ist, da sie in der umfangreichen Gesamtförderung des Leibniz-Instituts offenbar nicht abgegrenzt werden. Beim Journalistinnenbund e.V. beträgt die Gesamtförderung inklusive der „Genderprojekte“ 273.524 Euro.

Kaufmann teilt dazu mit:

„Wir haben in unserem Bildungswesen aktuell wahrlich drängendere Probleme, als die korrekte Nutzung eines ‚Binnen-I‘. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) hatte im vergangenen Jahr die Bildungskompetenzen von Viertklässlern in Deutsch und Mathematik unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass allein in Mathematik 22 Prozent der Viertklässler bundesweit den Mindeststandard nicht erreichen, bei der Rechtschreibung sind es sogar 30 Prozent. Hierbei spielt auch der Zuwanderungshintergrund zunehmend eine Rolle. Jeder Euro, den der Staat für die Förderung von völlig überflüssigen Projekten zur Gendersprache ausgibt, ist ein Euro zu viel.“

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