2G-Regel: Sinnlose Maßnahme und Scheinsicherheit

Scheinsicherheit 2G-Regel: In Deutschland wird gerne Flagge gegen Diskriminierung verschiedener Minderheiten gezeigt – es sei denn, es geht um die Diskriminierung Ungeimpfter.

Diese sind, dank brachialer Maßnahmen zur Eindämmung der perfiderweise als „Pandemie der Ungeimpften“ deklarierten vierte Corona-Welle mittlerweile steigendem Druck ausgesetzt:

Im Zuge der immer häufiger vorgeschriebenen 2G-Regel dürfen sie etwa nicht einmal mehr ihre Gesundheit mit einem negativen Testergebnis beweisen, sondern werden von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kategorisch ausgeschlossen.

Der Grund für die Hetze gegen Ungeimpfte rührt von den falschen Versprechen der politisch Verantwortlichen: Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde die Impfung als Allheilmittel und sicherer Weg aus der Corona-Krise angepriesen, nachdem man zuvor eher mit Korruptions-und Maskengeschäften geglänzt hatte, und das Gesundheitsystem jahrelang hat verkommen lassen.

Nun stellt man fest, dass man versagt hat, also muss ein Schuldiger her: Die Ungeimpften.

Dabei gibt es auch unter Wissenschaftlern immer mehr Zweifel am Narrativ der „Pandemie der Ungeimpften“: In einem aktuellen Welt-Interview benennt Virologe Alexander Kekulé das „2G“-Modell klar als Teil des Problems und mit verantwortlich für die vierte Corona-Welle.

Er kritisiert, dass die allgemein akzeptierte Behauptung, Geimpfte würden nicht ausschlaggebend zum epidemiologischen Geschehen beitragen, falsch ist. Längst zeichnet sich ab, dass Geimpfte ebenso ansteckend sein können wie nicht geimpfte und ebenfalls erkranken können. In diesem Irrglauben bewegen sie sich in vermeintlicher Sicherheit im Alltag und tragen so maßgeblich zum Infektionsgeschehen bei. [1]



[1] WELT vom 24.07. „Geimpfte glauben, sie seien sicher. Man hat sie falsch informiert“

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