Sinnvoller Katastrophenschutz statt Klimahysterie!

Die eilig vom Zaun gebrochene Klimadebatte im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe ist zynisch, da sie von den eigentlichen Versäumnissen in der Politik im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz ablenken soll.
Das Leid von tausenden Betroffenen darf nicht für Wahlkampfplatitüden missbraucht werden. Inzwischen ist bekannt, dass die Bundesrepublik rechtzeitig vor der nahenden Katastrophe gewarnt wurde. [1]
Eine Warnung, die bei den Bundesbürgern nie ankam:
Die Sirenen blieben still, der öffentlich-rechtliche Rundfunk kam seinem gesetzlich definierten Grundversorgungsauftrag nicht nach, der in diesem Fall bedeutet hätte, die Bürger rechtzeitig zu warnen und Schutzmaßnahmen während der Katastrophe zu koordinieren. [2]
Die Rettungskräfte (THW, Feuerwehr, Bundeswehr etc.) mussten zu Beginn improvisieren, es dauerte zu lange bis eine professionelle zentrale Koordinationsstelle errichtet wurde.
Auf diversen sozialen Netzwerken häufen sich die Meldungen zahlreicher privater Helfer, die teilweise hunderte Kilometer mit schwerem Gerät angereist waren, um vor Ort unverrichteter Dinge wieder zurückgeschickt zu werden.
Krisenvorsorge und Katastrophenschutz wurden von der Regierung jahrelang völlig vernachlässigt:
Wir erinnern uns etwa an den 10. September 2020, an dem ein angekündigter bundesweiter Probealarm massive Defizite aufzeigte. [3]
Bereits im Jahr 2012 wurde eine umfassende Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz durchgeführt, in der es um die nötige Vorsorge bei Hochwasserschutz und die Vorbereitung auf eine Pandemie durch einen SARS-Virus ging, erstellt, mit dem Ergebnis, dass die Bundesrepublik auf solche Szenarien völlig unzureichend vorbereitet ist. [4]
Während der Regierungszeit von Angela Merkel wurde nichts unternommen, um die bekannten Defizite zu beheben.
Angesichts der aktuellen Klima-Rhetorik ist das besonders pikant:
Sollten die Klimawandel-Szenarien von den Regierenden tatsächlich ernst genommen werden, wäre doch gerade dann geboten, den drohenden Katastrophen vorzubeugen. Warum ist dies nicht geschehen? Mit einer höheren CO2 Abgabe verhindert man keine Hochwasserkatastrophe. Mit Elektroautos kommt man nicht einmal an das Hochwassergebiet heran. Schluss mit den Scheindebatten! Zurück zu einer vorausschauenden und verantwortungsvollen Krisenvorsorge.

[1] morgenpost.de /vermischtes/article232822101/

[2] cicero.de/innenpolitik/wdr-peinliches-versagen

[3] tagesschau.de/inland/warntag-115.html

[4] Deutscher Bundestag Drucksache 17/12051 „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“

Categories:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.