Ford-Werk Saarlouis: Erstes Opfer des EU-Verbots für Verbrennungsmotoren

Deutschlands Deindustrialisierung schreitet voran.

Nun gibt es wohl das erste Opfer des von der EU beschlossenen Aus für Verbrennungsmotoren zu beklagen:

Wenn 2025 die Produktion des Ford Focus in Saarlouis ausläuft, wird der US Konzern das Werk im Saarland schließen – der Zuschlag für den Bau eines E-Autos ging nach Valencia, da sich dort „aus finanzieller Sicht die besseren Zukunftsperspektiven ergeben“.

Die Begründung für die Produktionsverlagerung nach Spanien macht deutlich:

In Deutschland wird von der Regierung offensichtlich alles dafür getan, Unternehmen zu vergraulen und damit tausende Arbeitsplätze zu vernichten. Anders ist die wirtschafts- und technologiefeindliche Politik unter dem Deckmantel der „Klima-Rettung“ nicht zu erklären. Der Oberbürgermeister von Saarlouis spricht von einer Katastrophe für die ganze Region. Dieses Beispiel zeigt, dass unzählige Arbeitsplätze in der Branche mit einem Schlag unwiederbringlich verlorengehen können.

Eine große Gefahr auch für Thüringen:

Hier ist die Automobilindustrie der wichtigste Zweig der Industrieproduktion. Viele Arbeitsplätze sind direkt mit dem Verbrennungsmotor verbunden, nicht zuletzt im größten Dieselmotorenwerk der Mercedes Benz Group, dem Werk der MDC Power in Kölleda.

Die AfD setzt sich für eine technologieoffene Wirtschaftspolitik ein und lehnt einseitige Verbote bestimmter Technologien ab!

Durch die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe haben Verbrennungsmotoren zudem eine große Zukunft – auch unabhängig von fossilen Brennstoffen. Die Forschung in diesem Bereich muss daher gefördert werden, anstatt weiter dafür zu sorgen, dass Facharbeiter auf der Straße landen und im Industriestandort Deutschland endgültig die Lichter ausgehen.

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