Michael Kaufmann, AfD: Ideologisch einseitige Forschungspolitik verspielt Europas Zukunft

In einer Anfang Mai veröffentlichten Studie (Securing Europe’s future beyond energy) kommt das McKinsey Global Institute zu dem Schluss, dass Europa nur noch in zwei der zehn wichtigsten Schlüsseltechnologien führend ist. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Innovation über die Produktion bis zur Anwendung betrachtet. Einzig bei Cleantech (saubere Technologien, insbesondere erneuerbare Energie) und bei neuartigen Werkstoffen hat Europa noch die Nase vorn, während es z. B. bei digitaler Infrastruktur, Quantensystemen und Cybersicherheit weit abgeschlagen ist. Sollte dieser Rückstand nicht aufgeholt werden, gehen den europäischen Volkswirtschaften, nach Berechnungen von McKinsey, bis 2040 jährlich 2 bis 4 Billionen (!) Euro an Wertschöpfung verloren.

Hierzu erklärt Prof. Michael Kaufmann, forschungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Die McKinsey-Studie ist nicht der erste Warnruf dieser Art, aber vielleicht einer der nachdrücklichsten. Die fehlgeleitete, aus ideologischen Gründen auf wenige „politisch korrekte“ Felder eingeengte Forschungspolitik der vergangenen Jahre droht in naher Zukunft den Wohlstand und den globalen Einfluss Deutschlands und Europas zu verspielen. Hier muss dringend und schnellstmöglich gegengesteuert werden. Es mangelt in Deutschland und Europa nicht an klugen Köpfen, guten Ideen und Schaffenskraft. Allein die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen veranlassen Wissenschaftler, Erfinder und Innovatoren viel zu häufig dazu, ihre Arbeit lieber im Ausland fortzusetzen. Die Alternative für Deutschland bekräftigt daher einmal mehr ihre Forderung nach einer ideologiefreien und umfassenden Förderung von Forschung und Innovation auf allen zukunftsrelevanten Feldern.“

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