60 Jahre Mauerbau: Erinnerung an SED-Diktatur wachhalten!

Am 13.08. jährt sich der Bau der Berliner Mauer, die mehr als 28 Jahre lang Ost und West trennte. In dieser Zeit wurden unter der SED-Diktatur mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet, mindestens 251 Reisende verstarben im Zusammenhang mit Grenzkontrollen. Es gab über 200000 politische Gefangene, zehntausende Häftlinge wurden misshandelt.

Die meisten Verantwortlichen des SED-Regimes gingen nach der Wiedervereinigung straffrei aus.
Mehr noch: Dank des Einigungsvertrages wurden nicht nur ehemalige Stasi-Mitarbeiter nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern der Großteil des DDR-Staatsapparates wurde in den öffentlichen Dienst der Bundesrepublik übernommen, so dass es Opfern überall passieren kann, auf bekannte Gesichter zu treffen.
Auch die SED existiert unter anderem Namen weiter:
Die Linke ermöglicht zahlreichen ehemaligen SED-Funktionären eine lückenlose Fortsetzung der politischen Laufbahn. Nicht nur auf kommunaler Ebene, auch in den ostdeutschen Landtagen und im Bundestag sitzen heute Abgeordnete, die aktiv an der SED-Diktatur mitgewirkt haben.

Die SED folgte einer Ideologie, die Unterdrückung und Gewalt als legitime Mittel ansah, um eine vermeintlich bessere Gesellschaft zu schaffen. Bei der Umbenennung in Die Linke hat sich nicht nur organisatorisch und personell, sondern auch ideologisch offensichtlich nicht viel verändert:
Die Linke bagatellisiert die Unterdrückung in der DDR als „Erfahrung staatlicher Willkür und eingeschränkte Freiheiten“, und tritt heute für einen „Systemwechsel“ und „Überwindung des Kapitalismus“ in Deutschland ein.

Und die sozialistische Propaganda trägt Früchte: Unternehmerfeindliche Wirtschaftspolitik sind ebenso zur neuen Normalität geworden wie rechtsfreie Räume für Linksextremisten.

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