Prof. Dr. Kaufmann, AfD & Nadine Hoffmann, AfD: Ablehnung des AfD-Windkraftmoratoriums setzt bedenkliches Zeichen gegen den Umweltschutz

Nach fast anderthalb Jahren der Beratung und des permanenten Verschiebens auf der Tagesordnung wurde der Antrag [1] der AfD-Fraktion auf ein Moratorium für Windkraftanlagen in Thüringen in der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Naturschutz durch eine Mehrheit abgelehnt. Somit setzt die Landesregierung in Zusammenarbeit mit CDU und FDP weiterhin auf den Ausbau einer Industrieart, die eine massive Gefahr für die heimische Flora und Fauna darstellt. Die AfD-Fraktion setzt sich hingegen weiter für Heimat- und Umweltschutz ein.

„Mit dem Moratorium der AfD-Fraktion wäre dem Land Thüringen die Chance eingeräumt worden, den Ausbau der Windkraftindustrie so lange zu stoppen, bis ihr ökonomischer, sozialer und ökologischer Nutzen unter Einbeziehung der ausreichenden Verfügbarkeit von wirtschaftlich sowie umweltverträglich betreibbarer Speichertechnologie wissenschaftlich festgestellt wurde“, erklärt hierzu unser energiepolitischer Sprecher Prof. Dr.-Ing. Michael Kaufmann. „Diese Möglichkeit wurde mit der mehrheitlichen Ablehnung vertan.“

„Zumindest wurde ein deutliches Signal gesetzt, welche Fraktion auf der Seite des Natur- und Artenschutzes steht – nämlich die der AfD“, ergänzt unsere umweltpolitische Sprecherin Nadine Hoffmann. „Stattdessen setzen RRG, CDU und FDP weiter auf den Ausbau einer Industrieart, die eine massive Gefahr für die heimische Flora und Fauna darstellt. Desungeachtet wird sich unsere Fraktion weiter mit ganzem Herzen für wahren Umweltschutz einsetzen!“

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[1] Thüringer Landtag Drucksache 7/49

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